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Standortverwaltung Dienstag, 25.09.2007

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Auf dem Gelände einer ehemaligen Pionierkaserne in Hannover findet sich dieses Verwaltungsgebäude, auf dessen Rückseite eine Turnhalle angebaut ist. Der Bau enthält außerdem noch einen Kinosaal. Das Modell befindet sich momentan in einer frühen Bauphase, etwa 50% sind fertiggestellt. Zugunsten anderer Projekte ruhen die Arbeiten derzeit am Kinogebäude.

Lanz Ackerluft-Bulldog HR8 Freitag, 14.09.2007

Es kann nur einen geben, und wer „Bulldog” sagt, meint Lanz. Dieser wohl berühmteste aller Ackerschlepper mit seinem überdimensionalen Zehnliter–Einzylindermotor kam selbst bei der Luftwaffe als Zugfahrzeug zum Einsatz und darf demnach auf einem deutschen Fliegerhorst nicht fehlen. Das Modell besteht aus 2.200 Dreiecken. Der Hauptskin hat ein Format von 1.024×512 Pixeln.

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Wehrmachtslok WR 360 C 14 Samstag, 18.08.2007

Die Diesellokomotiven des Typs WR 360 C 14 entstanden in den späten 1930er Jahren als Mehrzwecklokomotiven für die deutsche Wehrmacht. Insgesamt 313 Maschinen wurden bis Kriegsende von BMAG, O&K, KHD, Henschel, Krupp und DWK gebaut. Die Typenbezeichnung steht für eine Wehrmachtlokomotive für Regelspur mit 360 PS, Achsfolge C (drei Kuppelachsen) und einer Achslast von (ca.) 14 Tonnen. Wie auch alle anderen Maschinen der WR-Typenreihe waren sie nicht im Bestand der Deutschen Reichsbahn.

Nach den anderen Wehrmachtslokomotiven WR 200 B 14WR 110 B, D 311 und WR 550 D 14 habe ich mit diesem Modell schließlich die fünfte und zweifellos wichtigste deutsche Militärlokomotive im Programm. Ich habe sie als Ex-geschützte Ausführung hergestellt, die man äußerlich an der Auspuffkühlanlage erkennen kann (daher das „K” am Ende der Typenbezeichnung). Damit ist sie für den Einsatz innerhalb Munitionsanstalten der Luftwaffe (LuftMunA) und Treibstofflagern geeignet. Das Modell besteht aus 3.552 Dreiecken, die Texturdatei des Hauptskins ist 1024×1024 Pixel groß.

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Schwere Wehrmachtslok D 311 Mittwoch, 8.11.2006

Die „Dora”-Lok D 311 war in der Reihe der Lokomotiven des Zweiten Weltkrieges ein Sonderling, denn in ihrer Konzeption als Doppellok mit zwei kurzgekuppelten Hälften, dem dieselelektrischen Antrieb und der für damalige Verhältnisse ungewöhnlich hohen Leistung von annähernd 2.000 PS unterscheidet sich die D 311 in geradezu jeder Hinsicht von allen anderen Lokomotiven der Wehrmacht und der Deutschen Reichsbahn. Diese Maschine war die größte, schwerste und leistungsfähigste Diesellok des Zweiten Weltkrieges. Die D 311 war als Zuglok für die Super-Geschütze „Dora“ und „Schwerer Gustav 2“ vorgesehen. Ab Herbst 1941 wurden von Krupp insgesamt vier Doppelloks an die Wehrmacht abgeliefert. Zwei weitere Doppelloks wurden während der Herstellung in den Krupp-Werken durch Feindeinwirkung zerstört.

Die Beschaffung brauchbaren Zeichnungs- und Referenzmaterials gestaltete sich im Fall der D 311 als besonders schwierig und zeitaufwändig. Es existieren nur eine handvoll Fotos aus der Zeit beim Militär, von Zeichnungen aus dieser Zeit ganz zu schweigen. Selbst die in heutigen Büchern vorhandenen Zeichnungen, welche zu Zeiten der DB angefertigt wurden, scheinen das Vorbild allenfalls in groben Zügen abzubilden. So wird noch eine ganze Weile vergehen, bis ich alles benötigte Vorlagenmaterial zusammengtragen haben werde.

Großen Aufwand investiere ich in die Lösung der Frage nach dem korrekten Farbton für den Anstrich. Der von mir hoch geachtete Stefan Lauscher schreibt in seinem Buch „Die Diesellokomotiven der Wehrmacht“, dass diese Maschinen ab Werk in (Wehrmachts-)grün lackiert gewesen seien. Jedoch lässt er offen, was unter „Wehrmachtsgrün“ zu verstehen ist. Einen grünen Anstrich halte ich aber für sehr unwahrscheinlich, da militärisches Großgerät der Deutschen Wehrmacht zum Auslieferungszeitpunkt der D311 in „Dunkelgrau Nr. 46, RAL 840 B2“ (entspricht Schwarzgrau RAL 7021) zu lackieren gewesen war (Heeresmitteilung Nr. 864, vom 31. Juni 1940). Alle mir bekannten Abbildungen von Lokomotiven des Typs D311 vor 1945 zeigen sehr dunkle Farbtöne. Nach meinem derzeitigen Erkenntnisstand müsste die D311 ab Werk etwa so wie im oberen Bild angestrichen und beschriftet gewesen sein.

Es bleibt anzumerken, dass ich nicht beabsichtige, das zur D 311 gehörende gigantische 80cm-Geschütz herzustellen. Dieses und seine Peripherie würde in einer Flugsimulation keinen vernünftigen Zweck erfüllen — verglichen mit dem enormen Aufwand, den ich für seine Realisierung zu stemmen hätte. Ich denke, dass die D 311 innerhalb der Simulation stattdessen eher die 28cm-Geschütze an die Front bringen sollte, was zwar historisch nicht belegbar ist, jedoch in meinen Augen nicht zwangsläufg falsch wäre.

K5(E) „Leopold” Freitag, 6.10.2006

Mit insgesamt 25 zur Truppe gelangten Exemplaren war das K 5 (E) das Standardgeschütz der deutschen Eisenbahnartillerie im Zweiten Weltkrieg. Es hat ein Kaliber von 28 cm und gilt gemeinhin als der technische Höhepunkt dieses Waffenkonzeptes, das jedoch durch die Entwicklung des Luftkrieges zunehmend überflüssig wurde, da Bomber eine ähnliche Wirkung wirtschaftlicher erreichen konnten. Zudem bedrohten alliierte Bomber zunehmend die Schienennetze, auf die dieser Waffentyp zwingend angewiesen war.
Für den Verschub an den Einsatzort gehörten zu jeder Batterie ein bis zwei Diesellokomotiven, meistens vom Typ WR 360 C14. Ebenfalls kamen ab 1941 vereinzelt die großen Zwillingslokomotiven vom Typ D 311 zum Einsatz, welche eigentlich für den Verschub des Riesengeschützes „Dora” angeschafft wurden. Die Geschütze tragen die Typen-Bezeichnung „Dessart Berlin W353”, dazu „Deutsche Reichsbahn” und waren im Gattungsbezirk Berlin angesiedelt. Sie erhielten eine sechsstelligen Wagennummer. Der Heimatbahnhof war „Wustermark Vbf”.
Das Laufwerk besteht aus je sechs Radsätzen mit einen Laufkreisdurchmesser von 900mm. Die Drehgestelle sind mit Hikgl-Druckluftbremse mit GP-Wechsel ausgerüstet.