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12,8 cm Flak 40 Zwilling Montag, 12.01.2015

Flak40Zwilling-2

Dieser ab 1941 von Hanomag und der Oberschlesischen Gerätebau-GmbH in Laurahütte hergestellte Flakzwilling war eine Weiterentwicklung der leistungsfähigen 12,8-cm-Flak 40. Mit dem zweiten Rohr verdoppelte sich die Feuergeschwindigkeit auf bis zu 28 Schuss pro Minute. Diese ausschließlich ortsfest auf Sockellafetten montierten Flakzwillinge kamen hauptsächlich auf den Flaktürmen, jedoch auch zum Objektschutz vor Marinestützpunkten und Industrieanlagen zum Einsatz. Die Rohre konnten sowohl in Einzel- als auch Doppelschuss abgefeuert werden. Die Lebensdauer eines Rohres betrug bis zu 2000 Schuss. Militärisch betrachtet war die 12,8-cm-Flak die erfolgreichste schwere Flugabwehrkanone der deutschen Wehrmacht. (mehr …)

Munitionszubringerwagen (MZ-Wagen) Donnerstag, 14.11.2013

Der fast 23 Tonnen schwere MZ-Wagen ist ein selbstfahrender Schienentraktor und basiert auf einem 2Rs-Wagen der Deutschen Reichsbahn, in dem ein seinem Sonderzweck entsprechender Fahrantrieb eingebaut wurde. Der Wagen gehört zum Geschützzug der K5-Eisenbahnartillerie und dient beim Marsch dem Transport der Kraftzentrale. Während des Gefechts dient dieses Fahrzeug dem Zubringen der beladenen Geschossmulden an das Geschütz. Hierfür sind auf dem Wagenboden Gleise mit einer Spurweite von 500 mm verlegt. Mit dem MZ-Wagen wird das Geschütz nach dem Schuss in die ursprüngliche Position zurückgedrückt. Zum Antrieb dient ein 4-Zylinder-Ottomotor mit einem auf den vorderen Radsatz wirkenden Getriebe. (mehr …)

Mannschaftswagen C3itr Donnerstag, 31.10.2013

Als die Deutsche Wehrmacht damit begann, ihre Geschützzüge der Eisenbahnartillerie aufzustellen, wurden auch Mannschaftswagen für das Bedienpersonal benötigt. Dafür eigneten sich besonders die älteren C3itr-Personenwagen preußischer Bauart aus der Länderbahnzeit, weil sie zahlreich zur Verfügung standen und wegen ihrer geringen Höchstgeschwindigkeit für reguläre Reisezüge nicht mehr zu gebrauchen waren. Diese dreiachsigen Wagen mit Traglastenabteilen wurden ab 1939 zu Mannschafts-, Wohn- und Schlafwagen umgebaut, indem man die ursprüngliche Inneneinrichtung durch Schlafpritschen und Kleiderspinde ersetzte. Das Dach wurde für die Verwendung beim Militär schwarz angestrichen, bei manchen Exemplaren hatte man die drei mittleren Fenster entfernt und die Öffnungen feldmäßig mit Blechplatten verkleidet. Teilweise wurden C3itr auch zu Küchen- und Lazarettwagen umgerüstet. (mehr …)

Geschosswagen (MG-Wagen) Mittwoch, 23.10.2013

Der MG-Wagen basiert auf einem zweiachsigen Gltrhs-Wagen der Deutschen Reichsbahn, in dem eine seinem Sonderzweck entsprechende Inneneinrichtung eingebaut wurde. Links und rechts sind Geschosslagerungen mit doppelter Mulde mit Holzschrauben am Wagenboden befestigt. Die Lagerungen nehmen insgesamt 32 Geschosse auf, die liegend transportiert werden. Zum Beladen der Geschossmulden dient ein Kran, der mit vier Laufrollen in den Schienen des Geschosswagens verschiebbar ist. (mehr …)

Temperierwagen (Kl-Wagen) Dienstag, 15.10.2013

Der Kl-Wagen ist ein modifizierter Gltrhs Dresden mit Ausrüstung zur Erzeugung von erwärmter und gekühlter Luft. Zu diesem Zweck sind im Wagen ein Heizaggregat und eine Klimaanlage installiert. Die Heiz- bzw. Kühlluft wird über Luftschläuche in einen angekuppelten Kartuschwagen geleitet und dient zur Temperierung der dort gelagerten Kartuschen auf 15°C. Auf dem Dach befinden sich zwei Rotationsluftsauger (Bauart Flettner), um die Abwärme der Aggregate abzusaugen. Abgase werden über das Dach durch ein Auspuffrohr ins Freie geführt. Die Verbrennungsluft wird durch seitlich angebrachte und mit Lamellengittern verblendete Öffnungen angesaugt. (mehr …)