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Schnellzuglok BR 01 Donnerstag, 1.03.2007

Die Baureihe 01, Achsformel 2′C1′, ab 1925 als Anfang einer Typenreihe von Einheitslokomotiven von den Firmen Borsig, AEG, Henschel, Schwartzkopff, Hohenzollern und Krupp für die Deutsche Reichsbahn hergestellt, ist sehr bald zum Inbegriff der Schnellzuglokomotiven in Deutschland geworden. Diese Baureihe stand mehr als fünfzig Jahre im Betriebsdienst und ist wohl eine der bekanntesten Lokomotiven überhaupt.

Technische Daten BR 01
  • Deutschland
  • Dampflokomotive
  • 2′C1′
  • 1925-1938
  • 231
  • 23,94 m
  • 108,9 t
  • 2240 PSi
  • 130 km/h
  • ca. 12800
  • ca. 9800
  • 1024 × 1024 px

Für mein Modell nahm ich die 01 102 zum Vorbild, welche 1934 unter der Fabriknummer 22459 als erste Lokomotive der vierten Serie von Henschel in Kassel gebaut und an das Bw Frankfurt (Main) abgeliefert wurde. Dieses Muster unterscheidet sich von seinen Vorgängern äußerlich hauptsächlich durch größere Räder im Vorlaufdrehgestell und Scherenbremshebel mit jeweils zwei Bremsklötzen an den Kuppel- und Treibrädern. Durch diese und andere Veränderungen konnte sie im Plandienst mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h eingesetzt werden.

Soweit es das von mir gesetzte Poligonlimit zuließ, habe ich versucht, alle wichtigen sichtbaren Details dieser Lieferserie im Modell umzusetzen. Die Lokomotive hat etwa 15.000 Mesh-Dreiecke, der Tender hat 6.800 Dreiecke. Die Textur für den Haupt-Skin ist 1024×1024 Pixel groß. Die Textur für Räder, Puffer und ein paar weitere Kleinigkeiten hat eine Größe von 512×512 Pixeln.

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Schnellzuglok E 18 Montag, 20.11.2006

Schon in der Vorkriegszeit stellte die DR fest, dass deren Lokomotiven mit Höchstgeschwindigkeiten von 130 km/h den stetig steigenden Geschwindigkeiten im schweren Schnellzugdienst nicht mehr gewachsen waren.

Technische Daten E 18
  • Deutschland
  • Elektrolokomotive
  • 1′Do1′
  • ab 1935
  • 53
  • 16,92 m
  • 108,5 t
  • 3040 kW
  • 150 km/h
  • ca. 17500
  • ca. 14800
  • 1024 × 1024 px

1933 erhielt AEG den Zuschlag für die Entwicklung einer Elektrolok für den schweren Schnellzugdienst mit einer Höchstgeschwindigkeit von deutlich über 120 km/h. Sie sollte fahrzeugtechnisch auf der E 17 und elektrisch auf der E 04 aufbauen. Es entstand die Baureihe E 18, von der 1935 die ersten Exemplare ausgeliefert wurden. Maschinen dieser Baureihe waren die schnellsten je gebauten Elektrolokomotiven der Welt, und sie erreichten im Plandienst eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Nur ihre Schwesterloks der nahezu baugleichen Baureihe E 19, die für 180 km/h zugelassen waren, überflügelten diese Leistung noch. Vorbereitend für die Weiterentwicklung der schnelleren E 19 unternahm die DR 1935 und 1936 Testfahrten auf der Strecke von München nach Stuttgart. Für ihr erreichtes Tempo von 165 km/h erhielt die E 18 22 in Paris 1937 sogar den Grand Prix.

Die E 18 10 wurde im März 1936 von AEG an das Bw Hirschberg, Rbd Breslau, abgeliefert und blieb fast 50 Jahre im Plandienst. Erst 1984 wurde sie in Augsburg „z-gestellt” und schließlich ausgemustert. Zur Erinnerung an diese beeindruckende Schnellzuglok begann ich, ein Modell der E 18 10 zu bauen. Jedoch ist das Modell noch nicht fertiggestellt, und alle Arbeiten daran ruhen derzeit zugunsten anderer Projekte. Gemäß der damals gültigen Vorschriften hat der Lokkasten einen blaugrauen Anstrich mit schwarzen Einfassungen und weißen Absetzstreifen. Das Modell ist inzwischen mit Stromabnehmern des Typs HISE 2 ausgestattet (nicht in den Bildern zu sehen).

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