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Mehrzwecklok E 44 Mittwoch, 12.08.2009

Die Ellok der Baureihe E 44 wurden ab 1932 von SSW für die Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft hergestellt. Die damals hochmodernen und richtungsweisenden Fahrzeuge mit zwei Drehgestellen (Achsformel Bo’Bo’) bedeuten den Ursprung vieler nachfolgenden Baureihen, denn es wurde zum ersten Mal bei einer großen Ellok auf Vorlaufachsen und Stangenantrieb verzichtet und der viele Jahre erfolgreiche Tatzenmotorenantrieb etabliert.

Die Lokomotiven bewährten sich sehr gut, so dass weitere Maschinen an alle wichtigen E-Bw in Bayern, Württemberg, Sachsen und Schlesien geliefert wurden. Zeitweilig waren auch in Salzburg E 44 stationiert, die jedoch bald wieder an andere Bw abgegeben werden mussten.

Ab 1941 (E 44 126) wurden die Lokomotiven wegen der militärstrategischen Bedeutung unter der Bezeichnung „KEL 1” (Kriegs-Ellok 1) als so genannte „Heimstofflok” gebaut, wobei die im Ausland zu beschaffenden Metalle (hauptsächlich Kupfer) durch heimische Stoffe ersetzt wurden. Damit waren sie neben der Güterzuglokomotive E 94 die einzigen während der Dauer des Krieges weitergebauten Ellok. Insgesamt wurden 174 Maschinen hergestellt, von denen jedoch eine große Anzahl kriegsbedingt Totalschaden erlitten hatten und deshalb ausgemustert wurden.

Das Modell befindet sich derzeit in einer frühen Bauphase, der Baufortschritt beim LOD0 liegt bei etwa 70%. Gemäß der damals gültigen Vorschriften hat der Lokkasten einen blaugrauen Anstrich mit schwarzen Einfassungen und weißen Absetzlinien.

Eisenbahnviadukt Mittwoch, 9.01.2008

viaduct_9.jpgDieser wunderschöne Steinbogenviadukt findet sein Vorbild im Glatzer Bergland auf der Strecke Glatz — Bad Kudowa — Sackisch, genauer gesagt bei Lewin (Hummelstadt) in Niederschlesien. Heute heißt dieser Ort Kłodzki und gehört längst nicht mehr zu Deutschland, der Viadukt von 1905 jedoch hat die Zeit überdauert.

Das Modell ist 36 Meter hoch, und ein einzelnes Brückensegment besteht aus 156 Dreiecken. Die Texturdatei hat eine Größe von 1.024×512 Pixeln.

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Schnellzuglok E 18 Montag, 20.11.2006

Schon in der Vorkriegszeit stellte die DR fest, dass deren Lokomotiven mit Höchstgeschwindigkeiten von 130 km/h den stetig steigenden Geschwindigkeiten im schweren Schnellzugdienst nicht mehr gewachsen waren. 1933 erhielt AEG den Zuschlag für die Entwicklung einer Elektrolok für den schweren Schnellzugdienst mit einer Höchstgeschwindigkeit von deutlich über 120 km/h. Sie sollte fahrzeugtechnisch auf der E 17 und elektrisch auf der E 04 aufbauen. Es entstand die Baureihe E 18, von der 1935 die ersten Exemplare ausgeliefert wurden. Maschinen dieser Baureihe waren die schnellsten je gebauten Elektrolokomotiven der Welt, und sie erreichten im Plandienst eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Nur ihre Schwesterloks der nahezu baugleichen Baureihe E 19, die für 180 km/h zugelassen waren, überflügelten diese Leistung noch. Vorbereitend für die Weiterentwicklung der schnelleren E 19 unternahm die DR 1935 und 1936 Testfahrten auf der Strecke von München nach Stuttgart. Für ihr erreichtes Tempo von 165 km/h erhielt die E 18 22 in Paris 1937 sogar den Grand Prix.

Die E 18 10 wurde im März 1936 von AEG an das Bw Hirschberg, Rbd Breslau, abgeliefert und blieb fast 50 Jahre im Plandienst. Erst 1984 wurde sie in Augsburg „z-gestellt” und schließlich ausgemustert. Zur Erinnerung an diese beeindruckende Schnellzuglok begann ich, ein Modell der E 18 10 zu bauen. Jedoch ist das Modell noch nicht fertiggestellt, und alle Arbeiten daran ruhen derzeit zugunsten anderer Projekte. Gemäß der damals gültigen Vorschriften hat der Lokkasten einen blaugrauen Anstrich mit schwarzen Einfassungen und weißen Absetzstreifen. Das Modell ist inzwischen mit Stromabnehmern des Typs HISE 2 ausgestattet (nicht in den Bildern zu sehen).

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Güterzuglok E 94 Montag, 18.09.2006

Diese schwere Güterzuglokomotive mit der Achsfolge Co’Co’ wurde ab 1940 von AEG für die Deutsche Reichsbahn gebaut, sie war eine direkte Weiterentwicklung der E 93. Neben der so genannten Kriegs-Ellok 1 (KEL 1), heute besser bekannt als E 44, war die E 94 (KEL 2) die einzige während des Zweiten Weltkrieges weitergebaute Elektrolokomotive Deutschlands.

Der Einsatzzweck dieser leistungsfähigen Ellok, der die Modellbahnindustrie später den bizarren Spitznamen „Deutsches Krokodil“ verpasste, war der schwere Güterzugdienst insbesondere auf schwierigen Rampenstrecken, wie der Geislinger Steige oder der Tauernbahn.

Mein Modell stellt die E 94 017 dar, welche 1940 von AEG an das Bw Waldenburg-Dittersbach, Rbd Breslau, abgeliefert wurde. Dort leistete sie Ihren Dienst vor den schweren Erzzügen auf den Strecken des schlesischen Riesengebirges. Das Modell hat 15.850 Dreiecke, die Texturdatei des Hauptskins ist 1024×1024 Pixel groß. Gemäß der damals gültigen Vorschriften hat der Lokkasten einen blaugrauen Anstrich mit schwarzen Einfassungen. Das Modell ist mit Stromabnehmern des Typs SBS 38 ausgestattet.

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