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Ommr Linz Mittwoch, 11.02.2009

ommrlinz_03Die zwischen 1939 und 1941 in großer Stückzahl von der DR beschafften offenen Güterwagen der Bauart „Ommr Linz” hatten Bordwände von lediglich einem Meter Höhe. Ihr Einsatzzweck war der Transport von Straßenfahrzeugen, und sie waren sowohl in bezug auf die Herstellung als auch die Nutzung an die militärischen Bedürfnisse der Wehrmacht angepasst. Dafür konnten die hölzernen Seitenwände, im Gegensatz zum „Ommru Villach” vollständig abgenommen werden. Grundsätzlich waren diese Wagen zum Transport für alle Güter zugelassen. Sie waren an dem großen räumlichen Sprengwerk mit außen liegenden Rahmenwangen und dem Achsstand von 6 Metern erkennbar.

Ursprünglich waren diese Wagen für ein Ladegewicht von 20 Tonnen konstruiert. Ihre Fahrwerke waren jedoch verstärkt ausgeführt und für eine Achslast von 20 Tonnen geeignet. Nach einer Verfügung der Deutschen Reichsbahn vom 21. März 1940, welche zur besseren Ausnutzung der Ladekapazitäten von Güterwagen führen sollte, wurde für einige Fahrzeugtypen für die Dauer des Krieges die Beladung mit einem erhöhten Ladegewicht genehmigt. Auch die Wagen des Gattungsbezirkes Linz fielen unter diese Sondergenehmigung, so dass sie mit 25,5 Tonnen beladen werden konnten. Nachweislich haben auch einige Fahrzeuge dieses Typs das Ladegewichtszeichen für 25 Tonnen angeschrieben bekommen.

Dieser Wagen entsteht in abgebordeter Version momentan sozusagen als „Abfallprodukt” im Rahmen eines Neubaus des nun doch schon in die Jahre gekommenen „Ommru Villach”. Da beide Wagen, Linz und Villach, die selbe Untergestell-Konstruktion besitzen, drängt sich dieser Schritt geradezu auf.

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Rrs Stuttgart Dienstag, 6.01.2009

rs_00Dieser geschweißte Austauschbau-Rungenwagen mit der ursprünglichen Bezeichnung „Rs” wurde ab 1938 gebaut und hat einen Achsstand von 8,0 Metern. Sein Untergestell stimmt mit dem des „Gl Dresden“ überein. Die gelungene und stabile Konstruktion ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h und ohne nennenswerte technische Änderungen die Anhebung der Lademasse auf 20 t (Nebengattungszeichen „m“). Die übrigen konstruktiven Merkmale waren vollständig auf die Bedürfnisse der Wehrmacht ausgerichtet: so dienten beispielsweise die komplett aus Stahl gefertigten Stirnwände gleichzeitig als Überfahrbleche, und man verzichtete auf das Bremserhaus zugunsten eines umklappbaren Bremserstandes (bei den Versionen mit Handbremse). Die Wagen dienten zum Transport allen möglichen militärischen Großgeräts, sogar Flugzeuge wurden auf ihnen befördert.  Aus strategischen Gründen wurde das Nebengattungszeichen „r“ zunächst nicht an die eigentlich breitspurtauglichen Wagen angeschrieben, später erhielten sie jedoch ordnungsgemäß die Bezeichnung „Rrs“. Fast 24.000 dieser soliden Fahrzeuge wurden bis 1943 gebaut. Nach dem Verbandswagen „R Stuttgart“ ist dies der zweite Rungenwagen in meinem Programm.

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R Stuttgart Dienstag, 20.02.2007

r_01Rungenwagen der Gattung „R Stuttgart” waren zu Beginn des Krieges neben den moderneren Rms Stuttgart das wichtigste Transportgerät für die Kampfverbände der Deutschen Wehrmacht. Auf ihnen wurde nahezu alles Kriegsgerät, vom Kübelwagen bis zur Feldküche, in die Einsatzräume transportiert. Als Vorbild für mein Modell dient der offene 15-Tonnen-Wagen ohne Handbremse mit hölzernen Rungen und abnehmbaren Seitenborden nach Blatt 605.

Das Modell besteht aus 3.000 Dreiecken, der Skin hat eine Größe von 1.024×1.024 Pixeln.

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SSy Köln Montag, 19.02.2007

SSys_00Für den Transport von Panzern in den frühen Kriegsjahren musste ein spezieller Typ von Schwerlastwagen angeschafft werden, da vergleichbare Wagen bislang nicht existierten. Der Typ SSy, Gattungsbezirk „Köln”, eine geschweißte Konstruktion mit Fischbauchlangträgern und Drehgestellen, kann Lasten bis zu einer Masse von 50 Tonnen transportieren. Seine Ladefläche ist 3,15 Meter breit. Mit ihm wurden Panzer bis zu der Größe eines PzKpfw V (Panther) transportiert. Fahrzeuge dieses Typs haben die Wirren der Zeit überstanden und werden noch heute von der Bundeswehr verwendet.

Mein Modell besteht aus 3.100 Dreiecken. Der Skin hat eine Größe von 512×512 Pixeln.

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Smr Augsburg Freitag, 19.01.2007

smr_00Der bei Westwaggon hergestellte Smr entstand in den 1930er Jahren als Versuchsbauart, nachdem zuvor die Konstruktion der Schienenwagen seit der Länderbahnzeit kaum verändert worden war. Der Wagen war dem Gattungsbezirk „Augsburg” zugeordnet und ist im Grunde genommen ein geschweißter Flachwagen mit Fischbauchlangträger und einsteckbaren Stahlrungen. Sein größtes Ladegeweicht beträgt 20 Tonnen. Im Krieg wurde dieser Wagen häufig zum Transport von schweren Fahrzeugen verwendet und konnte auf die russische Spurbreite (1520 mm) umgespurt werden.

Das Modell besteht aus 2.600 Dreiecken. Die Texturdatei des Hauptskins hat eine Größe von 1024×512 Pixeln.