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Ommru Villach Donnerstag, 16.04.2009

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Bei diesem Modell eines offenen Güterwagens der Gattung „Villach” handelt es sich um mein allererstes, ich begann damit im Frühjahr 2005. Es half mir, alle erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die für den professionellen 3D-Modellbau erforderlich sind. Die Techniken, die damals beim Bau dieses Wagens zum Einsatz kamen, waren grundlegend für alle nachfolgenden Modelle — auch wenn man neueren Modellen durchaus ansieht, dass der technische Fortschritt beim Modellbau keine Pause macht.

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Inzwischen habe ich damit begonnen, den Ommru Villach komplett neu zu bauen. Die Unterschiede in Bezug auf Qualität und Detailreichtum wurden bei meinen anderen Modellen im Laufe der Zeit immer deutlicher. Mehr dazu im Beitrag zum abgebordeten Ommr Linz. Im folgenden Bild sieht man den Wagen mit der zu etwa 80% fertiggestellten Textur.
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Ommr Linz Mittwoch, 11.02.2009

ommrlinz_03Die zwischen 1939 und 1941 in großer Stückzahl von der DR beschafften offenen Güterwagen der Bauart „Ommr Linz” hatten Bordwände von lediglich einem Meter Höhe. Ihr Einsatzzweck war der Transport von Straßenfahrzeugen, und sie waren sowohl in bezug auf die Herstellung als auch die Nutzung an die militärischen Bedürfnisse der Wehrmacht angepasst. Dafür konnten die hölzernen Seitenwände, im Gegensatz zum „Ommru Villach” vollständig abgenommen werden. Grundsätzlich waren diese Wagen zum Transport für alle Güter zugelassen. Sie waren an dem großen räumlichen Sprengwerk mit außen liegenden Rahmenwangen und dem Achsstand von 6 Metern erkennbar.

Ursprünglich waren diese Wagen für ein Ladegewicht von 20 Tonnen konstruiert. Ihre Fahrwerke waren jedoch verstärkt ausgeführt und für eine Achslast von 20 Tonnen geeignet. Nach einer Verfügung der Deutschen Reichsbahn vom 21. März 1940, welche zur besseren Ausnutzung der Ladekapazitäten von Güterwagen führen sollte, wurde für einige Fahrzeugtypen für die Dauer des Krieges die Beladung mit einem erhöhten Ladegewicht genehmigt. Auch die Wagen des Gattungsbezirkes Linz fielen unter diese Sondergenehmigung, so dass sie mit 25,5 Tonnen beladen werden konnten. Nachweislich haben auch einige Fahrzeuge dieses Typs das Ladegewichtszeichen für 25 Tonnen angeschrieben bekommen.

Dieser Wagen entsteht in abgebordeter Version momentan sozusagen als „Abfallprodukt” im Rahmen eines Neubaus des nun doch schon in die Jahre gekommenen „Ommru Villach”. Da beide Wagen, Linz und Villach, die selbe Untergestell-Konstruktion besitzen, drängt sich dieser Schritt geradezu auf.

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Rrs Stuttgart Dienstag, 6.01.2009

rs_00Dieser geschweißte Austauschbau-Rungenwagen mit der ursprünglichen Bezeichnung „Rs” wurde ab 1938 gebaut und hat einen Achsstand von 8,0 Metern. Sein Untergestell stimmt mit dem des „Gl Dresden“ überein. Die gelungene und stabile Konstruktion ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h und ohne nennenswerte technische Änderungen die Anhebung der Lademasse auf 20 t (Nebengattungszeichen „m“). Die übrigen konstruktiven Merkmale waren vollständig auf die Bedürfnisse der Wehrmacht ausgerichtet: so dienten beispielsweise die komplett aus Stahl gefertigten Stirnwände gleichzeitig als Überfahrbleche, und man verzichtete auf das Bremserhaus zugunsten eines umklappbaren Bremserstandes (bei den Versionen mit Handbremse). Die Wagen dienten zum Transport allen möglichen militärischen Großgeräts, sogar Flugzeuge wurden auf ihnen befördert.  Aus strategischen Gründen wurde das Nebengattungszeichen „r“ zunächst nicht an die eigentlich breitspurtauglichen Wagen angeschrieben, später erhielten sie jedoch ordnungsgemäß die Bezeichnung „Rrs“. Fast 24.000 dieser soliden Fahrzeuge wurden bis 1943 gebaut. Nach dem Verbandswagen „R Stuttgart“ ist dies der zweite Rungenwagen in meinem Programm.

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Om Essen Mittwoch, 19.12.2007

omessen_01Dieses Modell stellt einen offenen Güterwagen der Austauschbauart dar, wie es ihn in seiner ursprünglichen Form bereits seit der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bei den deutschen Bahnverwaltungen gab. Sein konkretes Vorbild ist ein Om für 20 Tonnen Ladegewicht, Gattungsbezirk „Essen”, mit detaillierter HiK-Druckluftbremse, wie er ab 1935 von verschiedenen Herstellern für die DR gebaut wurde. Solche Wagen wurden seit 1927 in einer Zahl von über 20.000 Stück hergestellt und bildeten zusammen mit den gedeckten G-Wagen das Rückgrat des DR-Wagenparks. Das Modell hat 2.500 Dreiecke, die Texturdatei hat ein Format von 1024×1024 Pixeln. Alle Seiten- und Frontklappen sind beweglich.
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OOt Saarbrücken Freitag, 8.06.2007

oot_01Zu den interessantesten Güterwagen der damaligen Zeit gehören zweifellos die Großsattelwagen der Gattung „OOt Saarbrücken” bzw. „KKt Saarbrücken” (in der Ausführung als Klappdeckelwagen). Das sind Selbstentladewagen für den Transport von Kohle und Erz. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern der Gattung Oldenburg sind diese Wagen vollständig geschweißt. Solche Wagen wurden vornehmlich in so genannten Ganzzügen zusammengestellt, welche entweder von starken Ellok oder Dampflok in Doppeltraktion gezogen wurden.

Das Modell besteht aus 3.180 Dreiecken. Die Texturdatei des Hauptskins hat ein Format von 1024×1024 Pixeln.

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