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Mannschaftswagen C3itr Donnerstag, 31.10.2013

Als die Deutsche Wehrmacht damit begann, ihre Geschützzüge der Eisenbahnartillerie aufzustellen, wurden auch Mannschaftswagen für das Bedienpersonal benötigt. Dafür eigneten sich besonders die älteren C3itr-Personenwagen preußischer Bauart aus der Länderbahnzeit, weil sie zahlreich zur Verfügung standen und wegen ihrer geringen Höchstgeschwindigkeit für reguläre Reisezüge nicht mehr zu gebrauchen waren. Diese dreiachsigen Wagen mit Traglastenabteilen wurden ab 1939 zu Mannschafts-, Wohn- und Schlafwagen umgebaut, indem man die ursprüngliche Inneneinrichtung durch Schlafpritschen und Kleiderspinde ersetzte. Das Dach wurde für die Verwendung beim Militär schwarz angestrichen, bei manchen Exemplaren hatte man die drei mittleren Fenster entfernt und die Öffnungen feldmäßig mit Blechplatten verkleidet. Teilweise wurden C3itr auch zu Küchen- und Lazarettwagen umgerüstet. (mehr …)

Geschosswagen (MG-Wagen) Mittwoch, 23.10.2013

Der MG-Wagen basiert auf einem zweiachsigen Gltrhs-Wagen der Deutschen Reichsbahn, in dem eine seinem Sonderzweck entsprechende Inneneinrichtung eingebaut wurde. Links und rechts sind Geschosslagerungen mit doppelter Mulde mit Holzschrauben am Wagenboden befestigt. Die Lagerungen nehmen insgesamt 32 Geschosse auf, die liegend transportiert werden. Zum Beladen der Geschossmulden dient ein Kran, der mit vier Laufrollen in den Schienen des Geschosswagens verschiebbar ist. (mehr …)

Temperierwagen (Kl-Wagen) Dienstag, 15.10.2013

Der Kl-Wagen ist ein modifizierter Gltrhs Dresden mit Ausrüstung zur Erzeugung von erwärmter und gekühlter Luft. Zu diesem Zweck sind im Wagen ein Heizaggregat und eine Klimaanlage installiert. Die Heiz- bzw. Kühlluft wird über Luftschläuche in einen angekuppelten Kartuschwagen geleitet und dient zur Temperierung der dort gelagerten Kartuschen auf 15°C. Auf dem Dach befinden sich zwei Rotationsluftsauger (Bauart Flettner), um die Abwärme der Aggregate abzusaugen. Abgase werden über das Dach durch ein Auspuffrohr ins Freie geführt. Die Verbrennungsluft wird durch seitlich angebrachte und mit Lamellengittern verblendete Öffnungen angesaugt. (mehr …)

Kartuschwagen (MK-Wagen) Montag, 30.09.2013

Beim MK-Wagen handelt es sich im Prinzip um einen großräumigen gedeckten Güterwagen mit temperaturisoliertem Aufbau und Stirnwandtüren. Das Dach und die tief heruntergezogenen Seitenwände sind außen mit 7 mm dicken Panzerblechen bekleidet. Das mit dem Rms Stuttgart weitgehend baugleiche Untergestell mit Sprengwerk hat einen Achsstand von 8,0 m und eine Länge über Puffer von 12,1 m. Zur Klimatisierung des Innenraumes dienen zwei unter dem Dach befindliche Luftkanäle mit verschließbaren Öffnungen an beiden Stirnwänden. Für die Ladekarren verläuft ein am Fußboden verlegtes Gleis mit einer Spurweite von 500 mm über die gesamte Fahrzeuglänge. (mehr …)