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Flugleitung Samstag, 5.05.2007

Kein deutscher Flugplatz ohne Flugleitung. Diese sehr charakteristischen, meist dreistöckigen Gebäude mit ihren halbrunden Frontfassaden waren typisch für ihre Zeit. Mein Modell orientiert sich am Vorbild der Flugleitung des Fliegerhorstes Lüneburg. Neben der großen Flugzeughalle steht damit ein weiterer wichtiger Vetreter von deutschen Flugplatzgebäuden zur Verfügung.

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Gefechtsturm Dienstag, 17.04.2007

Die Idee, deutsche Großstädte durch gigantische Trutzburgen gegen feindliche Luftangriffe zu schützen, wurde Anfang der 1940er Jahre in die Tat umgesetzt. In Berlin, Hamburg und Wien entstanden diese gigantischen Flaktürme, stets paarweise errichtet: ein Gefechtsturm, der die Geschütze trug, sowie ein Leitturm, auf dem die Feuerleitung untergebracht war. Als Hauptbewaffnung waren auf der oberen Gefechtsebene je vier schwere Flakzwillinge 12,8 cm (Flak 40) vorgesehen, sowie zahlreiche leichte Flak auf der unteren Gefechtsebene. Auf manchen Leittürmen wurden Radargeräte vom Typ „Würzburg Riese” aufgestellt.

Der Gefechtsturm Typ I, von dem insgesamt vier Exemplare gebaut wurden, hat eine Seitenlänge von 75 Metern und ist über 50 Meter hoch. Noch heute kann man ein unversehrtes Exemplar dieses Turmtyps in Hamburg besichtigen. Die Überreste zweier zerstörter Türme dieses Typs befinden sich in Berlin.

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Große Flugzeughalle der Luftwaffe Donnerstag, 5.04.2007

hangar_10Ein Fliegerhorst oder Einsatzhafen der Luftwaffe braucht geeignete Gebäude, in denen auch große Flugzeuge untergestellt werden können. Auf meiner Suche nach brauchbaren Referenzen für eine solche Halle stieß ich auf Fotos und Skizzen des Fliegerhorstes Greifswald (Deckname „Hörsaal”). Leider sind dort heute keinerlei Überreste der gewaltigen Hallen mehr erhalten und so musste ich zur Ermittlung der äußeren Abmaße etwas in die Trickkiste greifen. Aber mit Google Earth, mehreren historischen Luftbildern der RAF und einer Übersichtszeichnung gelang es mir letztendlich, Länge und Breite ziemlich genau herauszufinden.

Schließlich entstand ein Modell, welches sich äußerlich stark an der Halle 2A des greifswalder Fliegerhorstes orientiert und mit einer Grundfläche von 124×55 Metern neben der RAW-Halle zu den ganz dicken Dingern gehört. Ich habe etwa 1.600 Mesh-Dreiecke verbaut und spendierte der Außenhaut und dem Innenraum jeweils einen Skin in der Größe 1024×1024 Pixeln. Neben dem Modell des Flugleitungsgebäudes habe ich damit ein weiteres wichtiges Gebäude für deutsche Flugplätze im Programm.

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