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Einheits-Kleinlokomotive Samstag, 1.05.2010

Koef2_00Ab 1930 vergab die DR erste Aufträge über insgesamt 18 Versuchsloks an verschiedene Hersteller. Als Vorbild sollte ein 1927 von der BMAG an die Niederländische Staatsbahnen geliefertes Rangierfahrzeug dienen. Diese Fahrzeuge unterschieden sich stark und bewährten sich unterschiedlich. Für die Lieferungen von 1931 und 1932 legte die DRG dann erste Abmessungen fest und unterschied die Lokomotiven in zwei Leistungsgruppen: Lokomotiven mit einer Motorleistung bis 40 PS wurden in die Leistungsgruppe I eingeordnet, stärkere Lokomotiven in die Leistungsgruppe II.

Für die Kennzeichnung von Kleinlokomotiven wurde der Stammbuchstabe K als Bauartbezeichnung eingeführt. Diesem folgte ein Buchstabe für den Antrieb: b stand für Vergasermotor (Benzol), d für Dampfmaschine, ö für Dieselmotor (Öl) und s für einen akkumulatorgespeisten Elektromotor (Speicher). Für elektrische Kraftübertragung folgte ein e, für hydraulische Kraftübertragung (Flüssigkeitsgetriebe) ein f, Kleinlokomotiven mit mechanischer Kraftübertragung wurden nicht besonders gekennzeichnet. Kleinlokomotiven, deren Akkumulatoren mit einem Diesel- oder Vergasermotor aufgeladen werden konnten, hießen Köe und Kbe. Mein Modell ist demanch eine Kleinlok mit Ölfeuerung und Flüssigkeitsgetriebe, Leistungsgruppe II.

Als auch die deutsche Wehrmacht starkes Interesse an diesen kleinen Lokomotiven fand, wurden einige davon beschafft. Sie wurden dort als „WR110B” geführt, was nach der Namenskonvention der Wehrmacht folgendes bedeutete: Wehrmachtlokomotive für Regelspurbetrieb mit einer Leistung von 110 PS und der Achsfolge B (zwei Achsen).

Nach den Erfahrungen und Fertigkeiten, die ich aus meiner Tätigkeit im 3D-Modellbau der letzten Jahre gewonnen hatte, erschien mir mein altes Modell der Köf aus 2006 im Vergleich zu allen anderen Modellen nicht mehr zeitgemäß. Daher beschloss ich Anfang 2010, ein neues Modell dieser Lokomotive herzustellen.

Mein Modell ist sowohl für zivile als auch militärische Zwecke einsetzbar. Es hat 4.500 Dreiecke und eine Texturgröße von 1024×512 Pixeln. Diskussionen zu diesem Modell im Foo’rum.

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Mehrzwecklok E 44 Mittwoch, 12.08.2009

Die Ellok der Baureihe E 44 wurden ab 1932 von SSW für die Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft hergestellt. Die damals hochmodernen und richtungsweisenden Fahrzeuge mit zwei Drehgestellen (Achsformel Bo’Bo’) bedeuten den Ursprung vieler nachfolgenden Baureihen, denn es wurde zum ersten Mal bei einer großen Ellok auf Vorlaufachsen und Stangenantrieb verzichtet und der viele Jahre erfolgreiche Tatzenmotorenantrieb etabliert.

Die Lokomotiven bewährten sich sehr gut, so dass weitere Maschinen an alle wichtigen E-Bw in Bayern, Württemberg, Sachsen und Schlesien geliefert wurden. Zeitweilig waren auch in Salzburg E 44 stationiert, die jedoch bald wieder an andere Bw abgegeben werden mussten.

Ab 1941 (E 44 126) wurden die Lokomotiven wegen der militärstrategischen Bedeutung unter der Bezeichnung „KEL 1” (Kriegs-Ellok 1) als so genannte „Heimstofflok” gebaut, wobei die im Ausland zu beschaffenden Metalle (hauptsächlich Kupfer) durch heimische Stoffe ersetzt wurden. Damit waren sie neben der Güterzuglokomotive E 94 die einzigen während der Dauer des Krieges weitergebauten Ellok. Insgesamt wurden 174 Maschinen hergestellt, von denen jedoch eine große Anzahl kriegsbedingt Totalschaden erlitten hatten und deshalb ausgemustert wurden.

Das Modell befindet sich derzeit in einer frühen Bauphase, der Baufortschritt beim LOD0 liegt bei etwa 70%. Gemäß der damals gültigen Vorschriften hat der Lokkasten einen blaugrauen Anstrich mit schwarzen Einfassungen und weißen Absetzlinien.

Wehrmachtslok WR 360 C 14 Samstag, 18.08.2007

Die Diesellokomotiven des Typs WR 360 C 14 entstanden in den späten 1930er Jahren als Mehrzwecklokomotiven für die deutsche Wehrmacht. Insgesamt 313 Maschinen wurden bis Kriegsende von BMAG, O&K, KHD, Henschel, Krupp und DWK gebaut. Die Typenbezeichnung steht für eine Wehrmachtlokomotive für Regelspur mit 360 PS, Achsfolge C (drei Kuppelachsen) und einer Achslast von (ca.) 14 Tonnen. Wie auch alle anderen Maschinen der WR-Typenreihe waren sie nicht im Bestand der Deutschen Reichsbahn.

Nach den anderen Wehrmachtslokomotiven WR 200 B 14WR 110 B, D 311 und WR 550 D 14 habe ich mit diesem Modell schließlich die fünfte und zweifellos wichtigste deutsche Militärlokomotive im Programm. Ich habe sie als Ex-geschützte Ausführung hergestellt, die man äußerlich an der Auspuffkühlanlage erkennen kann (daher das „K” am Ende der Typenbezeichnung). Damit ist sie für den Einsatz innerhalb Munitionsanstalten der Luftwaffe (LuftMunA) und Treibstofflagern geeignet. Das Modell besteht aus 3.552 Dreiecken, die Texturdatei des Hauptskins ist 1024×1024 Pixel groß.

wr360_1.jpgwr360_2.jpgwr360_3.jpgwr360_4.jpgWR360C14K_01

Güterzuglok E 94 Montag, 18.09.2006

Diese schwere Güterzuglokomotive mit der Achsfolge Co’Co’ wurde ab 1940 von AEG für die Deutsche Reichsbahn gebaut, sie war eine direkte Weiterentwicklung der E 93. Neben der so genannten Kriegs-Ellok 1 (KEL 1), heute besser bekannt als E 44, war die E 94 (KEL 2) die einzige während des Zweiten Weltkrieges weitergebaute Elektrolokomotive Deutschlands.

Der Einsatzzweck dieser leistungsfähigen Ellok, der die Modellbahnindustrie später den bizarren Spitznamen „Deutsches Krokodil“ verpasste, war der schwere Güterzugdienst insbesondere auf schwierigen Rampenstrecken, wie der Geislinger Steige oder der Tauernbahn.

Mein Modell stellt die E 94 017 dar, welche 1940 von AEG an das Bw Waldenburg-Dittersbach, Rbd Breslau, abgeliefert wurde. Dort leistete sie Ihren Dienst vor den schweren Erzzügen auf den Strecken des schlesischen Riesengebirges. Das Modell hat 15.850 Dreiecke, die Texturdatei des Hauptskins ist 1024×1024 Pixel groß. Gemäß der damals gültigen Vorschriften hat der Lokkasten einen blaugrauen Anstrich mit schwarzen Einfassungen. Das Modell ist mit Stromabnehmern des Typs SBS 38 ausgestattet.

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