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Geschosswagen (MG-Wagen) Mittwoch, 23.10.2013

Der MG-Wagen basiert auf einem zweiachsigen Gltrhs-Wagen der Deutschen Reichsbahn, in dem eine seinem Sonderzweck entsprechende Inneneinrichtung eingebaut wurde. Links und rechts sind Geschosslagerungen mit doppelter Mulde mit Holzschrauben am Wagenboden befestigt. Die Lagerungen nehmen insgesamt 32 Geschosse auf, die liegend transportiert werden. Zum Beladen der Geschossmulden dient ein Kran, der mit vier Laufrollen in den Schienen des Geschosswagens verschiebbar ist. (mehr …)

Temperierwagen (Kl-Wagen) Dienstag, 15.10.2013

Der Kl-Wagen ist ein modifizierter Gltrhs Dresden mit Ausrüstung zur Erzeugung von erwärmter und gekühlter Luft. Zu diesem Zweck sind im Wagen ein Heizaggregat und eine Klimaanlage installiert. Die Heiz- bzw. Kühlluft wird über Luftschläuche in einen angekuppelten Kartuschwagen geleitet und dient zur Temperierung der dort gelagerten Kartuschen auf 15°C. Auf dem Dach befinden sich zwei Rotationsluftsauger (Bauart Flettner), um die Abwärme der Aggregate abzusaugen. Abgase werden über das Dach durch ein Auspuffrohr ins Freie geführt. Die Verbrennungsluft wird durch seitlich angebrachte und mit Lamellengittern verblendete Öffnungen angesaugt. (mehr …)

Kartuschwagen (MK-Wagen) Montag, 30.09.2013

Beim MK-Wagen handelt es sich im Prinzip um einen großräumigen gedeckten Güterwagen mit temperaturisoliertem Aufbau und Stirnwandtüren. Das Dach und die tief heruntergezogenen Seitenwände sind außen mit 7 mm dicken Panzerblechen bekleidet. Das mit dem Rms Stuttgart weitgehend baugleiche Untergestell mit Sprengwerk hat einen Achsstand von 8,0 m und eine Länge über Puffer von 12,1 m. Zur Klimatisierung des Innenraumes dienen zwei unter dem Dach befindliche Luftkanäle mit verschließbaren Öffnungen an beiden Stirnwänden. Für die Ladekarren verläuft ein am Fußboden verlegtes Gleis mit einer Spurweite von 500 mm über die gesamte Fahrzeuglänge. (mehr …)

Eisenbahngeschütz K5(E) „Schlanke Berta“ Mittwoch, 21.03.2012

Mit insgesamt 25 an die Truppe abgelieferten Exemplaren war das K5(E) das Standardgeschütz der deutschen Eisenbahnartillerie im Zweiten Weltkrieg. Es hat ein Kaliber von 28 cm und gilt als technischer Höhepunkt dieses Waffenkonzeptes. Zusammen mit den anderen Typen von E-Geschützen bildete es eine äußerst mobile Reserve schwersten Flachfeuers für das Heer. Diese großkalibrigen Rohre konnten an exponierten Stellen bereitgehalten und bei Bedarf innerhalb kürzester Zeit zur Unterstützung, etwa der Küstenartillerie, herangezogen werden.
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Wehrmachtslok WR 200 B 14 Mittwoch, 29.07.2009

Die Rangierlokomotiven des Typs WR 200 B 14 entstanden Ende der 1930er Jahre im Auftrag der deutschen Wehrmacht. Bis 1943 wurden von BMAG, KHD, Jung und Gmeinder insgesamt 129 Maschinen gebaut. Wie auch alle anderen Maschinen der WR-Typenreihe waren sie nicht im Bestand der Deutschen Reichsbahn. (mehr …)