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Mehrzwecklok 040D der SNCF Donnerstag, 28.01.2010

040D_39Die von 1913 bis 1921 gebauten Maschinen vom Typ G 8.1 waren die zahlenmäßig am stärksten vertretenen Länderbahnlokomotiven in Deutschland. Die preußische Kostruktion war eine verstärkte und schwerere Weiterentwicklung der G 8 und wurde zunächst als „Verstärkte Normalbauart“ bezeichnet.

Nach dem Ersten Weltkrieg gelangten mehrere hundert Maschinen dieses Typs im Rahmen der deutschen Reparationsleistungen nach Nordfrankreich. Dort wurden die Lokomotiven als 040 D eingegliedert und leisteten zum Teil bis in die 1970er Jahre tapfer ihren Dienst. Beim Lokpersonal waren die robusten Maschinen sehr beliebt.

Dieses Modell entsteht derzeit als Standard-Dampflokomotive der SNCF für den Einsatz in Nordfrankreich innerhalb der Flugsimulation „Storm of War“. Es wird mit dem preußischen Tender 3 T 16,5 gekuppelt (im Bild sieht man als Platzhalter noch einen pr 3 T 20, welchen ich für die G 8.2 vorgesehen habe). Gegebenenfalls werde ich für spätere Zwecke aus diesem Modell später eine BR 55 für den Einsatz an der Ostfront abwandeln.

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Rangierlok BR 89 Donnerstag, 30.08.2007

Die Lokomotiven der Gattung T3 der Preußischen Staatseisenbahnen waren laufachslose, dreifach gekuppelte Tenderlokomotiven. Es waren mithin die ersten Lokomotiven, die nach den so genannten Normalien gebaut wurden. Die ersten Exemplare lieferte Henschel im Jahr 1882. Dieser Typ, der bei der DR als Baureihe 89 geführt wurde, ist für den leichten Rangierdienst bestimmt, eignete sich jedoch auch für den leichten Streckendienst auf Nebenbahnen, wenn die Lokomotive mit Turbogenerator und Luftpresser ausgerüstet war.

Das Modell ist zu etwa 50% fertiggestellt, u.a. die Allan-Steuerung fehlt noch komplett. Als Poligonlimit hatte ich mir einen Wert von etwa 3.500 gesetzt.

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Schnellzuglok A4 der LNER Montag, 18.06.2007

a4_00.jpgDie Klasse A4 der britischen LNER bezeichnet vollverkleidete Schnellzugdampfloks mit der Achsfolge 2′C1′ (Pacific) des englischen Konstrukteurs Nigel Gresley. Die Lokomotive „Mallard” dieser Baureihe stellte am 3. Juli 1938 mit 201,2 km/h den bis heute offiziell gültigen Geschwindigkeitsweltrekord für Dampflokomotiven auf.

So weit zu den Fakten. Jeder echte Dampflokfan weiß jedoch, dass diesem Weltrekord ein „G’schmäckle” anhaftet. Denn er wurde auf einer Gefällstrecke erreicht mit einer für diesen Rekordversuch speziell präparierten Maschine, welche anschließend nicht mehr fahrtüchtig war und abgeschleppt werden musste. Der bis zu jenem Tag gültige Weltrekord — zwei Jahre zuvor aufgestellt von der deutschen 05 002 — wurde „nebenbei” beim Aufholen einer Verspätung erreicht. Aber zweifellos ist die A4 eine extrem schnelle und gut aussehende Dampflokomotive. Ihre Leistung zu schmälern soll nicht meine Absicht sein, und schließlich geht es hier um das Modell und nicht um sein Vorbild.

Trotzdem sei noch angemerkt, wieso ausgerechnet die „Sir Ralph Wedgwood” als Vorbild herhalten musste, nämlich weil diese Lok mit der Betriebsnummer 4469 die einzige A4 war, welche während des Krieges unmittelbar den Kampfhandlungen zwischen England und Deutschland ausgesetzt war und dabei zerstört wurde. Und damit wird diese Lokomotive aus historischer Sicht für eine Kampfflugsimulation sehr interessant.

Mein Modell hat, zusammen mit dem Schlepptender, etwa 11.000 Dreiecke und verwendet je einen Hauptskin mit 1024×1024 für die Lok bzw. 512×512 Pixel für den Tender. Nicht zweifelsfrei konnte ich die Frage der korrekten Farbgebung klären. Dazu nahm ich Kontakt zu Eisenbahnfans in England auf und erhielt durchweg unterschiedliche Antworten. Während einerseits die Meinung vertreten wird, dass alle A4-Maschinen über die Dauer des Krieges in „Wartime Black” lackiert waren, sind andere mehrheitlich der Meinung, dass „Sir Ralph Wedgwood” als eine der Ausnahmen bis zur Zerstörung seine ursprüngliche Farbgebung „LNER Garter Blue” behielt.

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Güterzuglok BR 44 Freitag, 6.04.2007

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Wenn sich Züge in der virtuellen Welt einer Flugkampfsimulation des Zweiten Weltkrieges bewegen, dann sollte es sich dabei überwiegend um Güterzüge handeln — und schwere Güterzüge erfordern spezielle Lokomotiven. Warum ich mich ausgerechnet für eine Maschine der Baureihe 44 entschied, hat verschiedene Gründe. Nicht zuletzt deshalb, weil die von Borsig hergestellte 44 332 die Planlokomotive meines Vaters während ihrer Beheimatung im Bw Kornwestheim war, wollte ich ein Modell dieser Maschine herstellen. Und natürlich auch deshalb, weil der „Jumbo”, wie die 44 respektvoll genannt wurde, ein wirklich gewaltiges Stück Eisenbahntechnik ist. Das Modell ist mit einem Schlepptender 2′ 2′ T 34 gekuppelt, welcher auch zusammen mit der BR 01 zum Einsatz kommen wird.

Die Baureihe 44 der Deutschen Reichsbahn ist eine schwere fünffach gekuppelte Einheits-Güterzug-Dampflokomotive der Gattung G 56.20 mit Drillingstriebwerk. Sie war vorgesehen für die Beförderung von Güterzügen bis 1.200 Tonnen auf Mittelgebirgsstrecken und 600 Tonnen über Steilrampen. Seit 1926 wurden insgesamt 1.989 Lokomotiven gebaut.
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Schnellzuglok BR 01 Donnerstag, 1.03.2007

br01_0.jpgDie Baureihe 01, Achsformel 2′C1′, ab 1925 als Anfang einer Typenreihe von Einheitslokomotiven von den Firmen Borsig, AEG, Henschel, Schwartzkopff, Hohenzollern und Krupp für die Deutsche Reichsbahn hergestellt, ist sehr bald zum Inbegriff der Schnellzuglokomotiven in Deutschland geworden. Diese Baureihe stand mehr als fünfzig Jahre im Betriebsdienst und ist wohl eine der bekanntesten Lokomotiven überhaupt.

Für mein Modell nahm ich die 01 102 zum Vorbild, welche 1934 unter der Fabriknummer 22459 als erste Lokomotive der vierten Serie von Henschel in Kassel gebaut und an das Bw Frankfurt (Main) abgeliefert wurde. Dieses Muster unterscheidet sich von seinen Vorgängern äußerlich hauptsächlich durch größere Räder im Vorlaufdrehgestell und Scherenbremshebel mit jeweils zwei Bremsklötzen an den Kuppel- und Treibrädern. Durch diese und andere Veränderungen konnte sie im Plandient mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h eingesetzt werden.

Soweit es das von mir gesetzte Poligonlimit zuließ, habe ich versucht, alle wichtigen sichtbaren Details dieser Lieferserie im Modell umzusetzen. Die Lokomotive hat etwa 12.500 Mesh-Dreiecke, der Tender hat 6.800 Dreiecke. Die Textur für den Haupt-Skin ist 1024×1024 Pixel groß. Die Textur für Räder, Puffer und ein paar weitere Kleinigkeiten hat eine Größe von 512×512 Pixeln.

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