Zu Cool für Internet Explorer

Ringlokschuppen mit Drehscheibe

Der Ringschuppen ist eine besondere Bauform des Lokschuppens. Er ist grundsätzlich einer Drehscheibe angegliedert und kreissegmentartig um diese herumgebaut. Nur in seltenen Fällen konnte man bei kleinen Ringschuppen auch über eine Weichenverbindung zu den Lokschuppengleisen gelangen, auf eine Drehscheibe wurde dann verzichtet. Heute trifft man diese Situation bei einigen Ringschuppen erneut an, da man die Drehscheibe aus Gründen der Wartungkostenersparnis demontiert hat. Ringlokschuppen waren in der Regel vier- bis sechsständig, in größeren Städten und später auch wesentlich größer. Diesem Umstand musste ich bei der Planung des Gebäudes Rechnung tragen. Nach Auswertung der mir zur Verfügung stehenden Referenzen entschied ich, eine Drehscheibe mit 23 Metern Durchmesser zu bauen. Der Winkel der abgehenden Gleise sollte 9° betragen, um keine sich überkreuzenden Schienenenden modellieren zu müssen. Diese Vorgaben ermöglichten Gleislängen von 18 Metern zwischen Drehscheibe und Hallentor sowie 25 Metern innerhalb der Halle. Ein Vollkreisgebäude hätte einen Durchmesser von 117 Metern. Die Halle besteht aus vierständigen Einzelsegmenten, zusätzlich stellte ich jeweils ein rechtes und linkes Abschlussgebäude her. Ein Modell der Drehscheibenbühne existiert bislang noch nicht.

roundhouse_1.jpgroundhouse_2.jpgroundhouse_3.jpgroundhouse_4.jpgroundhouse_5.jpg

Schreibe eine Antwort

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu erstellen.