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Ommr Linz

Die zwischen 1939 und 1941 in großer Stückzahl von der DR beschafften offenen Güterwagen der Bauart „Ommr Linz“ hatten Bordwände von lediglich einem Meter Höhe. Ihr Einsatzzweck war der Transport von Straßenfahrzeugen, und sie waren sowohl in bezug auf die Herstellung als auch die Nutzung an die militärischen Bedürfnisse der Wehrmacht angepasst. Dafür konnten die hölzernen Seitenwände, im Gegensatz zum „Ommru Villach“, vollständig abgenommen werden. Grundsätzlich waren diese Wagen zum Transport für alle Güter zugelassen. Sie waren an dem großen räumlichen Sprengwerk mit außen liegenden Rahmenwangen und dem Achsstand von 6 Metern erkennbar.

Ursprünglich waren diese Wagen für ein Ladegewicht von 20 Tonnen konstruiert. Ihre Fahrwerke waren jedoch verstärkt ausgeführt und für eine Achslast von 20 Tonnen geeignet. Nach einer Verfügung der Deutschen Reichsbahn vom 21. März 1940, welche zur besseren Ausnutzung der Ladekapazitäten von Güterwagen führen sollte, wurde für einige Fahrzeugtypen für die Dauer des Krieges die Beladung mit einem erhöhten Ladegewicht genehmigt. Auch die Wagen des Gattungsbezirkes Linz fielen unter diese Sondergenehmigung, so dass sie mit 25,5 Tonnen beladen werden konnten. Nachweislich haben auch einige Fahrzeuge dieses Typs das Ladegewichtszeichen für 25 Tonnen angeschrieben bekommen.

Dieser Wagen entsteht in abgebordeter Version momentan sozusagen als „Abfallprodukt“ im Rahmen eines Neubaus des nun doch schon in die Jahre gekommenen „Ommru Villach“. Da beide Wagen, Linz und Villach, die selbe Untergestell-Konstruktion besitzen, drängt sich dieser Schritt geradezu auf.

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