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Mannschaftswagen C3itr

Als die Deutsche Wehrmacht damit begann, ihre Geschützzüge der Eisenbahnartillerie aufzustellen, wurden auch Mannschaftswagen für das Bedienpersonal benötigt. Dafür eigneten sich besonders die älteren C3itr-Personenwagen preußischer Bauart aus der Länderbahnzeit, weil sie zahlreich zur Verfügung standen und wegen ihrer geringen Höchstgeschwindigkeit für reguläre Reisezüge nicht mehr zu gebrauchen waren. Diese dreiachsigen Wagen mit Traglastenabteilen wurden ab 1939 zu Mannschafts-, Wohn- und Schlafwagen umgebaut, indem man die ursprüngliche Inneneinrichtung durch Schlafpritschen und Kleiderspinde ersetzte. Das Dach wurde für die Verwendung beim Militär schwarz angestrichen, bei manchen Exemplaren hatte man die drei mittleren Fenster entfernt und die Öffnungen feldmäßig mit Blechplatten verkleidet. Teilweise wurden C3itr auch zu Küchen- und Lazarettwagen umgerüstet.

Technische Daten Mannschaftswagen
  • Deutschland
  • Personenwagen
  • ab 1939
  • > 100
  • 12,80 m
  • 7,00 m
  • ca. 8.200
  • ca. 6.900
  • 1.024 × 1.024 px

Der Wagen hat einen Aufbau mit Holzgerippe und Blechplattenbekleidung, ein hohes Tonnendach mit Oberlichtaufbau sowie offene Plattformen an beiden Enden. Seine Länge über Puffer beträgt 12,8 Meter. In dem umgebauten Großraumabteil fanden die Geschützmannschaften nicht nur Schlafgelegenheit sondern auch Küche sowie Wohn- und Speiseraum. Zur Beleuchtung wurden Gaslaternen verwendet, die Gasvorräte befanden sich in zwei großen Behältern unter dem Wagenboden. Am Unterwagen befindet sich eine detaillierte Kunze-Knorr-Personenzugbremse.

Das Modell besteht aus etwa 8.200 Dreiecken. Die Haupttextur hat die übliche Größe von 1.024 × 1.024 Pixeln.

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