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Güterzuglok BR 42 (KDL 2)

title42Die ersten Entwürfe zur zweiten Kriegsdampflok reichen auf das Jahr 1941 zurück, als eine auf h2 geänderte Reihe 44 mit 18 t Achslast zur Diskussion stand. Nach langwierigen Vorarbeiten entschied man sich für eine der Reihe 52 sehr ähnliche, jedoch schwerere Bauart. Sie sollte 1600 t in der Ebene mit 60 km/h und auf 7 Promille Steigung noch mit 20 km/h befördern können. Dementsprechend war die BR 42 hauptsächlich für den Betrieb in Polen, dem Altreich und Österreich vorgesehen.

Technische Daten BR 42 (KDL 2)
  • Deutschland
  • Dampflokomotive
  • 1’E
  • 1943-1948
  • < 900
  • 23 m
  • 156,5 t
  • 1800 PSi
  • 80 km/h
  • ca. 14400
  • ca. 11000
  • 1024 × 1024 px

Entsprechend den bereits vorliegenden Betriebserfahrungen mit der KDL 1 verzichtete man auf jene konstruktiven Vereinfachungen, die sich dort nicht bewährt hatten, so dass die zweite deutsche Kriegsdampflokomotive in jeder Hinsicht vollkommener war als die erste. Der Rahmen war jedoch wieder als Barrenrahmen ausgebildet, die Rahmenwangen wurden autogen ausgeschnitten.

Doch schon nach der Erprobung der ersten Vorserienmaschinen, und erst recht ab der 42 501, gab es bei der DR erste Kritik, die Reihe 42 sei nicht leistungsfähig genug und rechtfertige nicht den Bau zweier Kriegstypen. Für die ab Juli 1945 zu bauenden Lokomotiven (dann als KDL 3 bezeichnet) waren deshalb umfangreiche Verbesserungen geplant, jedoch wurden bei Kriegsende alle weiteren Entwicklungen abgebrochen.

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