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3DO: Spezialwagen

Munitionszubringerwagen (MZ-Wagen) Donnerstag, 14.11.2013

Der fast 23 Tonnen schwere MZ-Wagen ist ein selbstfahrender Schienentraktor und basiert auf einem 2Rs-Wagen der Deutschen Reichsbahn, in dem ein seinem Sonderzweck entsprechender Fahrantrieb eingebaut wurde. Der Wagen gehört zum Geschützzug der K5-Eisenbahnartillerie und dient beim Marsch dem Transport der Kraftzentrale. Während des Gefechts dient dieses Fahrzeug dem Zubringen der beladenen Geschossmulden an das Geschütz. Hierfür sind auf dem Wagenboden Gleise mit einer Spurweite von 500 mm verlegt. Mit dem MZ-Wagen wird das Geschütz nach dem Schuss in die ursprüngliche Position zurückgedrückt. Zum Antrieb dient ein 4-Zylinder-Ottomotor mit einem auf den vorderen Radsatz wirkenden Getriebe. (mehr …)

Geschosswagen (MG-Wagen) Mittwoch, 23.10.2013

Der MG-Wagen basiert auf einem zweiachsigen Gltrhs-Wagen der Deutschen Reichsbahn, in dem eine seinem Sonderzweck entsprechende Inneneinrichtung eingebaut wurde. Links und rechts sind Geschosslagerungen mit doppelter Mulde mit Holzschrauben am Wagenboden befestigt. Die Lagerungen nehmen insgesamt 32 Geschosse auf, die liegend transportiert werden. Zum Beladen der Geschossmulden dient ein Kran, der mit vier Laufrollen in den Schienen des Geschosswagens verschiebbar ist. (mehr …)

Temperierwagen (Kl-Wagen) Dienstag, 15.10.2013

Der Kl-Wagen ist ein modifizierter Gltrhs Dresden mit Ausrüstung zur Erzeugung von erwärmter und gekühlter Luft. Zu diesem Zweck sind im Wagen ein Heizaggregat und eine Klimaanlage installiert. Die Heiz- bzw. Kühlluft wird über Luftschläuche in einen angekuppelten Kartuschwagen geleitet und dient zur Temperierung der dort gelagerten Kartuschen auf 15°C. Auf dem Dach befinden sich zwei Rotationsluftsauger (Bauart Flettner), um die Abwärme der Aggregate abzusaugen. Abgase werden über das Dach durch ein Auspuffrohr ins Freie geführt. Die Verbrennungsluft wird durch seitlich angebrachte und mit Lamellengittern verblendete Öffnungen angesaugt. (mehr …)

Kartuschwagen (MK-Wagen) Montag, 30.09.2013

Beim MK-Wagen handelt es sich im Prinzip um einen großräumigen gedeckten Güterwagen mit temperaturisoliertem Aufbau und Stirnwandtüren. Das Dach und die tief heruntergezogenen Seitenwände sind außen mit 7 mm dicken Panzerblechen bekleidet. Das mit dem Rms Stuttgart weitgehend baugleiche Untergestell mit Sprengwerk hat einen Achsstand von 8,0 m und eine Länge über Puffer von 12,1 m. Zur Klimatisierung des Innenraumes dienen zwei unter dem Dach befindliche Luftkanäle mit verschließbaren Öffnungen an beiden Stirnwänden. Für die Ladekarren verläuft ein am Fußboden verlegtes Gleis mit einer Spurweite von 500 mm über die gesamte Fahrzeuglänge. (mehr …)

Eisenbahngeschütz K5(E) „Schlanke Berta“ Mittwoch, 21.03.2012

Mit insgesamt 25 an die Truppe abgelieferten Exemplaren war das K5(E) das Standardgeschütz der deutschen Eisenbahnartillerie im Zweiten Weltkrieg. Es hat ein Kaliber von 28 cm und gilt als technischer Höhepunkt dieses Waffenkonzeptes. Zusammen mit den anderen Typen von E-Geschützen bildete es eine äußerst mobile Reserve schwersten Flachfeuers für das Heer. Diese großkalibrigen Rohre konnten an exponierten Stellen bereitgehalten und bei Bedarf innerhalb kürzester Zeit zur Unterstützung, etwa der Küstenartillerie, herangezogen werden.
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