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3DO: Lokomotiven

Güterzuglok BR 42 (KDL 2) Montag, 22.12.2014

title42Die ersten Entwürfe zur zweiten Kriegsdampflok reichen auf das Jahr 1941 zurück, als eine auf h2 geänderte Reihe 44 mit 18 t Achslast zur Diskussion stand. Nach langwierigen Vorarbeiten entschied man sich für eine der Reihe 52 sehr ähnliche, jedoch schwerere Bauart. Sie sollte 1600 t in der Ebene mit 60 km/h und auf 7 Promille Steigung noch mit 20 km/h befördern können. Dementsprechend war die BR 42 hauptsächlich für den Betrieb in Polen, dem Altreich und Österreich vorgesehen.
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Tenderlok BR 64 Montag, 25.11.2013


Die Maschinen der Baureihe 64 wurden ab 1928 bei der Deutschen Reichsbahn als Personenzugtenderlokomotiven für Nebenbahnen mit 15 Tonnen Achslast in Dienst gestellt. Technisch war dieses Muster mit den BR 24 und 86 weitgehend baugleich, und so ließen sich viele Baugruppen untereinander austauschen. Bis 1940 wurden insgesamt 520 dieser vom Volksmund Bubikopf genannten Maschinen von nahezu allen deutschen Lokomotivherstellern hergestellt. In der Regel besaßen die Maschinen Bissel-Laufgestelle, nur die letzten 10 Exemplare wurden noch mit Krauss-Helmholtz-Lenkgestellen ausgerüstet. (mehr …)

Gresley Corridor Pacific Tender Freitag, 21.06.2013


Diese Gresley-Tender sind weltweit wohl einzigartig und wurden zu dem Zweck konstruiert, die Strecke London – Edinburg (392,7 Meilen / 632 Kilometer) ohne Zwischenstopp befahren zu können. Der Tender besitzt einen Korridor, der das Führerhaus mit den nachfolgenden Reisezugwagen verbindet. Dadurch konnten die Lokpersonale während der Fahrt wechseln. Eine weitere Besonderheit dieser Bauart ist eine Vorrichtung, die unterwegs die Aufnahme von Wasser ermöglicht. Dazu befanden sich an bestimmten Stellen der Strecke Wassertröge zwischen den Schienen, aus denen ein Schöpfarm an der Unterseite des Tenders während der Fahrt das Wasser in den Tender beförderte. Das Fassungsvermögen betrug 9 Tonnen Kohle und 22,7 m³ Wasser.

Das Modell besteht aus etwa 4.500 Dreiecken, die Haupttextur ist 1024×512 Pixel groß.

Wannentender K 2’2’T 32 Mittwoch, 2.01.2013


Ab 1942 wurden in Deutschland u.a. bei Westwaggon Schlepptender in vereinfachter Bauweise gebaut, bei denen der Wassertank aus wannenförmig gebogenen Blechen bestand. Bei dieser Bauart wurden erstmals in Deutschland Grundsätze des Güterwagenbaus im Tenderbau umgesetzt. Die Drehgestelle entsprachen in ihrem Aussehen den für Güterwagen entwickelten Pressblech-Drehgestellen. Der Vorteil dieser untergestellfreien Leichtbautender liegt darin, dass die Wanne selbsttragend ist. Sie benötigen keinen speziellen Rahmen, was zu einer erheblichen Materialeinsparung führte. Das zur Verfügung stehende Lichtraumprofil wird jedoch nur unzureichend genutzt, jedoch tritt dieser Nachteil zurück, zumal solche Tender ohnehin nur für Lokomotiven mit vergleichsweise geringer Achslast vorgesehen waren. (mehr …)

Güterzuglok BR 52 (KDL 1) Dienstag, 1.01.2013


Die Dampfokomotiven der Baureihe 52 sind zweifellos die bekanntesten Kriegslokomotiven überhaupt. Ab 1942 wurden etwa 7.000 Stück von verschiedenen Herstellern gebaut. Insgesamt war der Bau von 15.000 Maschinen geplant. Mit den Maschinen dieser Baureihe sollte der stark gestiegene Lokomotivbedarf unter Kriegsbedingungen gedeckt werden. Die deutsche Einheitslokomotive der BR 50, von der die BR 52 abgeleitet wurde, hatte sich insbesondere wegen der zu erwartenden Verluste für eine Großserienproduktion als zu aufwändig und teuer erwiesen.
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