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Archiv der Kategorie „Misc: 3D”

Amtsgerichtsgebäude Freitag, 9.04.2010

Dieses Gebäude stellt ein kleinstädtisches Amtsgericht dar, der Baustil ist typisch für das Ende des 19. Jahrhunderts. Das Modell enthält bereits alle verschiedenen für das Spiel erforderlichen Detailstufen (LOD) sowie das Kollisionsmodell. Im Spiel wird in Abhängigkeit zur Entfernung zum Objekt zwischen diesen LOD umgeschaltet. Durch dieses Verfahren wird erreicht, dass die Bildwiederholrate selbst dann nicht zusammenbricht, wenn sehr viele einzelne Objekte im Blickfeld zu sehen sind (zum Beispiel eine große Anzahl von Häusern einer Stadt).

Das LOD0 des Amtsgerichts besteht aus etwa 256 Dreiecken, seine Textur hat die Größe von 512×512 Pixeln.

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Mehrzwecklok 040D der SNCF Donnerstag, 28.01.2010

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs gelangten mehrere hundert preuß. G 8.1 im Rahmen der deutschen Reparationsleistungen nach Nordfrankreich. Dort wurden die Lokomotiven als 040 D eingegliedert und leisteten zum Teil bis in die 1970er Jahre tapfer ihren Dienst. Beim Lokpersonal waren die robusten Maschinen sehr beliebt.

Dieses Modell entsteht derzeit als Standard-Dampflokomotive der SNCF für den Einsatz in Nordfrankreich innerhalb der Flugsimulation „Storm of War“. Es ist mit dem preußischen Tender 3 T 16,5 gekuppelt. Für den Einsatz in den Regionen Nord und Ost bereite ich zwei verschiedene Farbgbungen vor, schwarz und grün/schwarz.

Die Lokomotive besteht aus 11.300 Mesh-Dreiecken und verwendet für den Hauptskin eine Texturdatei in der Größe von 1024×1024 Pixeln. Der Tender besitzt 4.500 Dreiecke und eine Textur in der Größe 1024×512 Pixel.

Diskussion im Foo’rum: 040.D der SNCF

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Güterzugbegleitwagen Pwg 14 Freitag, 25.09.2009


Bis zur generellen Einführung der Druckluftbremse Mitte der 1920er Jahre war die Beförderung von Güterzügen eine personalintensive Angelegenheit. Mindestens ein Drittel der im Zug mitgeführten Wagen musste mit Bremsen ausgerüstet sein. Dabei handelte es sich meist um Handbremsen, die von Bremsern und Hilfsbremsern auf ein entsprechendes Pfeifsignal des Lokführers hin bedient wurden.

Die meisten kleineren Bahnstationen waren damals nicht mit Rangierpersonal besetzt. Deshalb reisten im Güterzug auch noch einige Schaffner mit, die unterwegs die Rangieraufgaben bewältigen mussten. Dieser Mannschaft war der Zugführer übergeordnet, der auch Vorgesetzter des Lokpersonals war. Für die Beförderung und Bearbeitung der Frachbriefe war der Packmeister zuständig. Alles in allem eine beachtliche Besatzung, die damals die Güterzüge begleitete.

Um in SoW vorbildgetreue Güterzüge zusammenstellen zu können, war es unbedingt erforderlich, einen Güterzugbegleitwagen herzustellen. Meine Wahl fiel auf den „Pwg pr 14”, also eine preußische Bauart. Diese Wagen wurden von 1914 bis 1925 in beachtlichen Stückzahlen hergestellt und im Laufe der Zeit mehrmals einem Umbauprogramm unterworfen.

Mein Modell orientiert sich an dem äußeren Erscheinungsbild bis 1939, mit durchgehenden Laufbrettern, Handläufen, Wagennummernschild und rundem Reichsbahnadler-Emblem. Der Anstrich und die Anschriften entsprechen den damaligen Vorschriften für Personenwagen. Trotzdem ist der Pwg 14 kein Personenwagen im herkömmlichen Sinn, sondern eher ein Güterzugwagen. Die Texturdatei des Hauptskins hat die übliche Größe von 1024 × 1024 Pixeln.
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Mehrzwecklok E 44 Mittwoch, 12.08.2009

Die Ellok der Baureihe E 44 wurden ab 1932 von SSW für die Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft hergestellt. Die damals hochmodernen und richtungsweisenden Fahrzeuge mit zwei Drehgestellen (Achsformel Bo’Bo’) bedeuten den Ursprung vieler nachfolgenden Baureihen, denn es wurde zum ersten Mal bei einer großen Ellok auf Vorlaufachsen und Stangenantrieb verzichtet und der viele Jahre erfolgreiche Tatzenmotorenantrieb etabliert.

Die Lokomotiven bewährten sich sehr gut, so dass weitere Maschinen an alle wichtigen E-Bw in Bayern, Württemberg, Sachsen und Schlesien geliefert wurden. Zeitweilig waren auch in Salzburg E 44 stationiert, die jedoch bald wieder an andere Bw abgegeben werden mussten.

Ab 1941 (E 44 126) wurden die Lokomotiven wegen der militärstrategischen Bedeutung unter der Bezeichnung „KEL 1” (Kriegs-Ellok 1) als so genannte „Heimstofflok” gebaut, wobei die im Ausland zu beschaffenden Metalle (hauptsächlich Kupfer) durch heimische Stoffe ersetzt wurden. Damit waren sie neben der Güterzuglokomotive E 94 die einzigen während der Dauer des Krieges weitergebauten Ellok. Insgesamt wurden 174 Maschinen hergestellt, von denen jedoch eine große Anzahl kriegsbedingt Totalschaden erlitten hatten und deshalb ausgemustert wurden.

Das Modell befindet sich derzeit in einer frühen Bauphase, der Baufortschritt beim LOD0 liegt bei etwa 70%. Gemäß der damals gültigen Vorschriften hat der Lokkasten einen blaugrauen Anstrich mit schwarzen Einfassungen und weißen Absetzlinien.

Wehrmachtslok WR 200 B 14 Mittwoch, 29.07.2009

Die Rangierlokomotiven des Typs WR 200 B 14 entstanden Ende der 1930er Jahre im Auftrag der deutschen Wehrmacht. Bis 1943 wurden von BMAG, KHD, Jung und Gmeinder insgesamt 129 Maschinen gebaut. Wie auch alle anderen Maschinen der WR-Typenreihe waren sie nicht im Bestand der Deutschen Reichsbahn. Die Lokomotiven deses Types schlossen leistungsmäßig die Lücke zwischen der größeren WR 360 C 14 (KML 1) und den Kleinloks (KML 2). Zum Einsatz kamen sie als Rangierloks in Häfen, Versorgungsanlagen, Treibstofflagern, Munitionsanstalten des Heeres und der Luftwaffe, sowie für andere militärische Aufgaben (Bewegung von Eisenbahngeschützen, teilweise in Doppeltraktion). Auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz wurden Lokomotiven dieses Typs in Doppeltraktion als Streckenlok eingesetzt.

Nachdem ich die WR 360 und 550 bereits fertiggestellt hatte, war es lediglich ein logischer Schritt, die WR 200 herzustellen. Viele der bereits fertigen Teile (Radsätze, Kuppelstangen, Führerhaus usw.) konnten mit wenigen Handgriffen umgestaltet und weiter benutzt werden. Die Textur hat eine Größe von 1.024 × 1.024 Pixeln, das Modell besteht aus etwa 5.130 Dreiecken.

WR200_01