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Archiv der Kategorie „3DO: Gebäude”

Einfamilienhaus der Gartensiedlung Freitag, 11.01.2008

efhgarten.jpgFür ländliche Gegenden und Wohnsiedlungen in städtischen Außenbezirken habe ich ein Einfamilienhaus im Programm, dessen Vorbild um 1928 gebaut wurde. Später wird es von diesem Haus mehrere Variationen mit dezenten Unterschieden geben, damit eine Ansammlung in Siedlungen nicht zu eintönig aussieht. Das Hausmodell hat 192 Poligone, der Skin eine Größe von 512×512 Pixeln. Die Texturdatei wird ebenfalls den Skin für das Schadenmodell enthalten.

Eisenbahnviadukt Mittwoch, 9.01.2008

viaduct_9.jpgDieser wunderschöne Steinbogenviadukt findet sein Vorbild im Glatzer Bergland auf der Strecke Glatz — Bad Kudowa — Sackisch, genauer gesagt bei Lewin (Hummelstadt) in Niederschlesien. Heute heißt dieser Ort Kłodzki und gehört längst nicht mehr zu Deutschland, der Viadukt von 1905 jedoch hat die Zeit überdauert.

Das Modell ist 36 Meter hoch, und ein einzelnes Brückensegment besteht aus 156 Dreiecken. Die Texturdatei hat eine Größe von 1.024×512 Pixeln.

viaduct_4.jpgviaduct_5.jpgviaduct_6.jpgviaduct_7.jpgviaduct_8.jpg

Volksschulgebäude aus der Zeit um 1900 Montag, 17.12.2007

Das Modell meiner Schule orientiert sich zum größten Teil am Vorbild der Volksschule Berlin-Marienwalde, welches 1905 entstand. Allerdings habe ich beim Modell einige der Details nicht dargestellt, um die Anzahl der verbauten Dreiecke möglichst gering zu halten. Trotzdem erscheint das Schulgebäude sehr authentisch und passt außerordentlich gut in städtische Gebiete hinein.

schule_1.jpgschule_2.jpg

Krafthaus Dienstag, 20.11.2007

In dem Bestreben, für Industriegebiete universell einsatzbare Werkgebäude zu erschaffen, fiel meine Wahl auf das Krafthaus der ehemaligen Bezirks-Zentralschmiede Kornwestheim. Das Gebäude diente als Generatorhaus zur Stromerzeugung. Es hat die Zeiten fast unverandert überdauert und existiert noch heute, auch wenn es inzwischen einen anderen Zweck erfüllt. Der 60 Meter hohe Schornstein wurde 2009 abgerissen.

Sowohl allein stehend als auch in Komposition mit dem RAW-Gebäude macht die Werkhalle eine sehr gute Figur.

heizwerk_2.jpgwiplokhalle6js1.jpgwerkhalle.jpgwerkhalle_1.jpgwerkhalle_2.jpg

Reichsbahnausbesserungswerk Donnerstag, 15.11.2007

wiplokhalle13ov2Reichsbahnausbesserungswerke (RAW), davor auch „Centralwerkstätten“ oder „Hauptwerkstätten“ genannt, dienten in erster Linie der Instandhaltung und auch dem Neubau von Schienenfahrzeugen oder deren Komponenten. Im Gegensatz zu Bahnbetriebswerken (Bw), die alltägliche kleinere Arbeiten übernehmen, sind Ausbesserungswerke auf größere Reparaturen, Hauptuntersuchungen und die Aufarbeitung von Tauschteilen spezialisiert. Ferner erfolgen Umbauten und Modernisierungen von Fahrzeugen, sowie in Einzelfällen der Neubau von Schienenfahrzeugen. Neben der Unterhaltung der Fahrzeuge übernehmen manche Ausbesserungswerke auch das Anfertigen von Weichen, den Bau von Signalbrücken, Bahnsteigdächern und ähnlichen Stahlbauten. Je nach Spezialisierung der Ausbesserungswerke spricht man auch von Reisezugwagenwerken (Wartung von Personenwagen), Güterwagenwerken (Wartung von Güterwagen) und Weichenwerken (Herstellung von Weichen).

Das Modell hat kein konkretes Vorbild, orientiert sich äußerlich jedoch zum größten Teil an der so genannten „Lokhalle“ Göttingen. Jeder, der auf einer Zugfahrt von Hannover nach Kassel am Hauptbahnhof in Göttingen rechts aus dem Zug schaut, kann den gewaltigen Backsteinbau dort bestaunen.

Mein Ziel war es, eine Halle zu erschaffen, die mit wenigen Veränderungen auch eine Fabrikhalle für Flugzeuge oder Panzer abgeben kann. In Kombination mit den Modellen der Zentralschmiede, dem Krafthaus und den anderen aus meinem Industriegebäude-Ensembles lassen sich große und authentisch wirkende Fabrikhallenkomplexe zusammenstellen.

Die Anzahl der verbauten Poligone hört sich mit 5.200 für ein Gebäude zunächst zwar sehr hoch an, jedoch muss man bedenken, dass diese große Halle mit einer Grundfläche von 85×168 Metern ein sehr günstiges Verhältnis von nur 0,35 Poligonen pro überdecktem Quadratmeter erreicht. Zum Vergleich: ein mittelgroßes Stadthaus mit einer Grundfläche von 10×10 Metern und 300 verbauten Poligonen schafft nur ein Verhältnis von 3 und geht damit etwa zehnmal mehr verschwenderisch mit Poligonen um als die RAW-Halle.

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