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Archiv der Kategorie „Misc: 3D”

Mehrzwecklok BR 55 Dienstag, 27.12.2011

Die von 1913 bis 1921 gebauten Maschinen vom Typ G 8.1 waren die am häufigsten gebauten Länderbahnlokomotiven und hinter der ab 1942 gebauten DRB-Baureihe 52 die zweithäufigst gebauten Lokomotiven überhaupt in Deutschland. Für die Preußischen Staatseisenbahnen und zuletzt für die Deutsche Reichsbahn wurden allein 4.958 Exemplare hergestellt. Knapp 500 Exemplare wurden ins Ausland exportiert, u.a. nach Elsaß-Lothringen, Polen, Rumänien und Schweden. Die preußische Konstruktion war eine verstärkte und schwerere Weiterentwicklung der G 8 und wurde zunächst als „Verstärkte Normalbauart“ bezeichnet. Die Deutsche Reichsbahn gliederte diese Maschinen unter der Baureihenbezeichnung 55 ein.

Die Lokomotive besteht aus 11.800 Mesh-Dreiecken und verwendet für den Hauptskin eine Texturdatei in der Größe von 1024×1024 Pixeln. Der Tender besitzt 4.500 Dreiecke und eine Textur in der Größe 1024×512 Pixel.

Diskussion im Foo’rum: Dampflokomotive BR 55 der Deutschen Reichsbahn

Doppelhaus einer Kleinsiedlung Mittwoch, 20.10.2010

Als im Rahmen der Machtübernahme der Nationalsozialisten u. a. durch das „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ auf kommunaler Ebene das „Führerprinzip“ durchsetzt wird, entstehen vielerorts Kleinsiedlungen für Arbeiter und deren Familien. Der neue Staat sah es als eine der wesentlichsten Aufgaben der Gemeinden dafür zu sorgen, „dass den minderbemittelten arbeitenden Volksgenossen, insbesondere den kinderreichen, ausreichende Wohnungs- und Siedlungsmöglichkeiten gegeben werden, um einmal durch den Besitz eigenen Grund und Bodens ihre soziale Lage zu heben und zum anderen durch die Erträge des von ihnen zu bewirtschaftenden Landes ihren Lebensstandard zu bessern“.

Mein Modell entspricht einem Doppelhaus der Kleinsiedlung Sandersdorf. Es besteht aus 190 Dreiecken und hat eine Textur in der Größe von 512 × 512 Pixeln.

Vorort-Mehrfamilienhaus Sonntag, 10.10.2010

Im April 2007 erhielt ich von Zorin Zeichnungen für die Außenansicht dieses wunderschönen 4-Familien-Hauses. Mehrere Häuser, die um 1926 nach diesen Plänen errichtet wurden, stehen noch heute in Düsseldorf am Grenzgraben.

Der Hauptskin hat eine Größe von 1024×512 Pixeln. Das Modell besteht aus etwa 1.600 Dreiecken.

Werkabteilung Zentralschmiede Freitag, 1.10.2010

Um 1936 begann die Deutsche Reichsbahn mit den Planungen zum Bau einer Zentralschmiede als Werkabteilung des RAW Cannstatt auf dem Gelände des Rangierbahnhofes Kornwestheim. Die Aufgabe der Werkabteilung bestand in der Herstellung von Bauteilen für Dampflokomotiven. Die Baumaßnahmen dauerten von 1939 bis 1941. Hier wurden unter anderem die Stehbolzen für Dampfkessel hergestellt und Stahlschwellen aufgearbeitet. Die Zentralschmiede blieb bis 1977 in Betrieb. Acht Jahre später wurde das Gebäude abgerissen.

Mein Modell ist das dritte und wichtigste von insgesamt vier geplanten Modellen eines Industriegebäude-Ensembles. Seine Grundfläche von 50×147 Metern bietet bei einer Anzahl von 3.000 Dreiecken ein sehr günstiges Verhältnis von 0,41 Polygonen pro überdecktem Quadratmeter.

Diskussionen zu diesem Beitrag im Foo’rum.

Einheits-Kleinlokomotive Samstag, 1.05.2010

Koef2_00Ab 1930 vergab die DR erste Aufträge über insgesamt 18 Versuchsloks an verschiedene Hersteller. Als Vorbild sollte ein 1927 von der BMAG an die Niederländische Staatsbahnen geliefertes Rangierfahrzeug dienen. Diese Fahrzeuge unterschieden sich stark und bewährten sich unterschiedlich. Für die Lieferungen von 1931 und 1932 legte die DRG dann erste Abmessungen fest und unterschied die Lokomotiven in zwei Leistungsgruppen: Lokomotiven mit einer Motorleistung bis 40 PS wurden in die Leistungsgruppe I eingeordnet, stärkere Lokomotiven in die Leistungsgruppe II.

Für die Kennzeichnung von Kleinlokomotiven wurde der Stammbuchstabe K als Bauartbezeichnung eingeführt. Diesem folgte ein Buchstabe für den Antrieb: b stand für Vergasermotor (Benzol), d für Dampfmaschine, ö für Dieselmotor (Öl) und s für einen akkumulatorgespeisten Elektromotor (Speicher). Für elektrische Kraftübertragung folgte ein e, für hydraulische Kraftübertragung (Flüssigkeitsgetriebe) ein f, Kleinlokomotiven mit mechanischer Kraftübertragung wurden nicht besonders gekennzeichnet. Kleinlokomotiven, deren Akkumulatoren mit einem Diesel- oder Vergasermotor aufgeladen werden konnten, hießen Köe und Kbe. Mein Modell ist demanch eine Kleinlok mit Ölfeuerung und Flüssigkeitsgetriebe, Leistungsgruppe II.

Als auch die deutsche Wehrmacht starkes Interesse an diesen kleinen Lokomotiven fand, wurden einige davon beschafft. Sie wurden dort als „WR110B” geführt, was nach der Namenskonvention der Wehrmacht folgendes bedeutete: Wehrmachtlokomotive für Regelspurbetrieb mit einer Leistung von 110 PS und der Achsfolge B (zwei Achsen).

Nach den Erfahrungen und Fertigkeiten, die ich aus meiner Tätigkeit im 3D-Modellbau der letzten Jahre gewonnen hatte, erschien mir mein altes Modell der Köf aus 2006 im Vergleich zu allen anderen Modellen nicht mehr zeitgemäß. Daher beschloss ich Anfang 2010, ein neues Modell dieser Lokomotive herzustellen.

Mein Modell ist sowohl für zivile als auch militärische Zwecke einsetzbar. Es hat 4.500 Dreiecke und eine Texturgröße von 1024×512 Pixeln. Diskussionen zu diesem Modell im Foo’rum.

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