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Archiv der Kategorie „Virtueller Modellbau”

Mehrzwecklok 040D der SNCF Donnerstag, 28.01.2010

040D_39Die von 1913 bis 1921 gebauten Maschinen vom Typ G 8.1 waren die zahlenmäßig am stärksten vertretenen Länderbahnlokomotiven in Deutschland. Die preußische Kostruktion war eine verstärkte und schwerere Weiterentwicklung der G 8 und wurde zunächst als „Verstärkte Normalbauart“ bezeichnet.

Nach dem Ersten Weltkrieg gelangten mehrere hundert Maschinen dieses Typs im Rahmen der deutschen Reparationsleistungen nach Nordfrankreich. Dort wurden die Lokomotiven als 040 D eingegliedert und leisteten zum Teil bis in die 1970er Jahre tapfer ihren Dienst. Beim Lokpersonal waren die robusten Maschinen sehr beliebt.

Dieses Modell entsteht derzeit als Standard-Dampflokomotive der SNCF für den Einsatz in Nordfrankreich innerhalb der Flugsimulation „Storm of War“. Es wird mit dem preußischen Tender 3 T 16,5 gekuppelt (im Bild sieht man als Platzhalter noch einen pr 3 T 20, welchen ich für die G 8.2 vorgesehen habe). Gegebenenfalls werde ich für spätere Zwecke aus diesem Modell später eine BR 55 für den Einsatz an der Ostfront abwandeln.

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Güterzugbegleitwagen „Pwg 14” Freitag, 25.09.2009

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Bis zur generellen Einführung der Druckluftbremse Mitte der 1920er Jahre war die Beförderung von Güterzügen eine personalintensive Angelegenheit. Mindestens ein Drittel der im Zug mitgeführten Wagen musste mit Bremsen ausgerüstet sein. Dabei handelte es sich meist um Handbremsen, die von Bremsern und Hilfsbremsern auf ein entsprechendes Pfeifsignal des Lokführers hin bedient wurden.

Die meisten kleineren Bahnstationen waren damals nicht mit Rangierpersonal besetzt. Deshalb reisten im Güterzug auch noch einige Schaffner mit, die unterwegs die Rangieraufgaben bewältigen mussten. Dieser Mannschaft war der Zugführer übergeordnet, der auch der Vorgesetzte des Lokpersonals war. Für die Beförderung und Bearbeitung der Frachbriefe war der Packmeister zuständig. Alles in allem eine beachtliche Besatzung, die damals die Güterzüge begleitete.

Um in SoW vorbildgetreue Güterzüge zusammenstellen zu können, war es unbedingt erforderlich, einen Güterzugbegleitwagen herzustellen. Meine Wahl fiel auf den „Pwg pr 14”, also eine preußische Bauart. Diese Wagen wurden von 1914 bis 1925 in beachtlichen Stückzahlen hergestellt und im Laufe der Zeit mehrmals einem Umbauprogramm unterworfen.

Mein Modell orientiert sich an dem äußeren Erscheinungsbild bis 1939, mit durchgehenden Laufbrettern, Handläufen, Wagennummernschild und rundem Reichsbahnadler-Emblem. Der Anstrich und die Anschriften entsprechen den damaligen Vorschriften für Personenwagen. Trotzdem ist der Pwg 14 kein Personenwagen im herkömmlichen Sinn, sondern eher ein Güterzugwagen. Die Texturdatei des Hauptskins hat die übliche Größe von 1024 × 1024 Pixeln.
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Mehrzwecklok E 44 (KEL 1) Mittwoch, 12.08.2009

E44_02Die Ellok der Baureihe E 44 wurden ab 1932 von SSW für die Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft hergestellt. Die damals hochmodernen und richtungsweisenden Fahrzeuge mit zwei Drehgestellen (Achsformel Bo’Bo’) bedeuten den Ursprung vieler nachfolgenden Baureihen, denn es wurde zum ersten Mal bei einer großen Ellok auf Vorlaufachsen und Stangenantrieb verzichtet und der viele Jahre erfolgreiche Tatzenmotorenantrieb etabliert.

Die Lokomotiven bewährten sich sehr gut, so dass weitere Maschinen an alle wichtigen E-Bw in Bayern, Württemberg, Sachsen und Schlesien geliefert wurden. Zeitweilig waren auch in Salzburg E 44 stationiert, die jedoch an andere Bw abgegeben werden mussten.

Ab 1941 (E 44 126) wurden die Lokomotiven wegen der militärstrategischen Bedeutung unter der Bezeichnung „KEL 1” (Kriegs-Ellok 1) als so genannte „Heimstofflok” gebaut, wobei die im Ausland zu beschaffenden Metalle (hauptsächlich Kupfer) durch heimische Stoffe ersetzt wurden. Damit waren sie neben der Güterzuglokomotive E 94 die einzigen während der Dauer des Krieges weitergebauten Ellok. Insgesamt wurden 174 Maschinen hergestellt, von denen jedoch eine große Anzahl kriegsbedingt Totalschaden erlitten und deshalb ausgemustert wurden.

Das Modell befindet sich derzeit in einer sehr frühen Bauphase, der Baufortschritt liegt bei etwa 50%. Gemäß der damals gültigen Vorschriften hat der Lokkasten einen blaugrauen Anstrich mit schwarzen Einfassungen und weißen Absetzlinien.

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Wehrmachtslok WR 200 B 14 Mittwoch, 29.07.2009

WR200_00Die Rangierlokomotiven des Typs WR 200 B 14 entstanden Ende der 1930er Jahre im Auftrag der deutschen Wehrmacht. Bis 1943 wurden von BMAG, KHD, Jung und Gmeinder insgesamt 129 Maschinen gebaut. Wie auch alle anderen Maschinen der WR-Typenreihe waren sie nicht im Bestand der Deutschen Reichsbahn. Die Lokomotiven deses Types schlossen leistungsmäßig die Lücke zwischen der größeren WR 360 C 14 (KML 1) und den Kleinloks (KML 2). Zum Einsatz kamen sie als Rangierloks in Häfen, Versorgungsanlagen, Treibstofflagern, Munitionsanstalten des Heeres und der Luftwaffe, sowie für andere militärische Aufgaben (Bewegung von Eisenbahngeschützen, teilweise in Doppeltraktion). Auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz wurden Lokomotiven dieses Typs in Doppeltraktion als Streckenlok eingesetzt.

Nachdem ich die WR 360 und 550 bereits fertiggestellt hatte, war es lediglich ein logischer Schritt, die WR 200 herzustellen. Viele der bereits fertigen Teile (Radsätze, Kuppelstangen, Führerhaus usw.) konnten mit wenigen Handgriffen umgestaltet und weiter benutzt werden. Die Textur hat eine Größe von 1.024 × 1.024 Pixeln, das Modell besteht aus etwa 5.130 Dreiecken.

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Wehrmachtslok WR 550 D 14 Dienstag, 28.07.2009

WR550_00Wie schon ihre drei- und zweiachsigen Schwestern, WR 360 C 14 und WR 200 B 14, war die vierachsige WR 550 D 14 das Ergebnis des wohl ehrgeizigsten Baumusterprogrammes für Diesellokomotiven in Deutschland. 1941 konnte von BMAG, 1942 von KHD und O&K jeweils ein Muster fertiggestellt werden. Kriegsbedingt wurde jedoch darauf verzichtet, weitere Maschinen dieses Typs zu bauen. Die 22 bereits vorliegenden Bestellungen wurden allesamt annulliert. Während zwei der Lokomotiven zum Einsatz nach Nordafrika verschifft wurden und dort kriegsbedingt verloren gingen, baute man die O&K-Lok bei BMAG zu einem Panzertriebwagen um, der noch heute in Warschau besichtigt werden kann. Dementsprechend ist mein Modell für ein künftiges Nordafrika-Szenario vorgesehen.

Das Modell besteht aus 4.300 Dreiecken, und es benutzt die übliche Texturgröße von 1.024×1.024 Pixeln. Geometrie und Textur wurden im Juli 2009 komplett überarbeitet und an die Standards der aktuellen Modelle angepasst.
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